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Dienstleistungsgesellschaft

Gerade kurz im Institut gewesen, neuen Hiwi-Vertrag unterschrieben und kurz mit der Professorin geschwätzt. Um 11 mit Tina und Silke auf nen Kaffee im Palazzo getroffen – haben uns lange nicht in der Runde gesehen und dementsprechen viel zu erzählen. Als es ans Bezahlen ging und kramte ich mein Kleingeld zusammen um meine grünen Tee zu bezahlen. Mhhh .. ziemliche viele kleine Münzen (1,2,5 cent) – gute Gelegenheit die mal loszuwerden. Ich baue also ein Türmchen aus Münzen incl. 10 Cent Trinkgeld. Der Kellner kommt an den Tisch, sieht mein Türmchen und schnauzt mich an:
"Was ist das? Das habe ich bis heute abend in meinem Portmonnaie und muss das mit mir rumtragen!!"
Ich: *verwirrtschauend* "Öhm — ich kann Ihnen die 10 Cent Trinkgeld auch noch wegnehmen, dann sinds weniger Münzen zum Tragen."
Er: "Ja machen Se das mal!"
Ich: "??? OK"
Dann geb ich ihm noch nen 5 Euro-Schein um Silkes Kaffee und Milchreis zu bezahlen, weil die schon losmusste.
Er: deutet auf meinen Münzenturm, der immer noch auf dem Tisch steht " Dann kann ich Ihnen das ja als Wechselgeld geben"
Ich: "OK, von mir aus – ist ja Silkes Wechselgeld"
Er: "Na sehen Se!!!"
Ich "Hä? Ich verstehe jetzt das Problem nicht"
Er: nimmt das Münzentürmchen und geht

Geht's noch? Sowas muss man sich doch als Gast nicht gefallen lassen oder?

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Dienstleistungsgesellschaft ist Beitrag Nr. 47
Autor:
Kate am 10.03.2005 um 13:02
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